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DVD - das digitale Speichermedium aus dem vorherigen Jahrhundert
DVDs,
die kleinen Scheiben im silbrig glänzenden Format sind eigentlich
noch gar nicht so alt, wurden als Langzeit-Speichermedien gepriesen
und sind heute angesichts neuer Speichermedien in der IT-Branche
bereits wieder überholt.
Die DVDs ähneln den bekannten CDs, die es bereits seit
den 1980er Jahren gibt, haben aber eine deutlich höhere Speicherkapazität.
In der IT-Fachsprache zählen DVDs zu den optischen Datenspeichern.
Die Bezeichnung "DVD" geht aus dem englischen Sprachgebrauch
hervor und nennt sich "Digital Versatile Disc". Übersetzt
heißt das so viel wie "digitale vielseitige Scheibe".
DVDs gelten im alltäglichen Leben eigentlich nicht als digitale
Speichermedien für PC-Daten, sondern mehr als Pseudonym für
Datenträger für Filme, also DVD-Videos. Geht
man in eine Videothek, so werden die meisten Filme heute auch
in DVD-Format angeboten. Durchgesetzt haben sich inzwischen auch
Internet-Dienstleister, die DVD Verleih online anbieten. Dabei ist das Verfahren der Internet-Dienstleister
immer gleich und relativ einfach zu Händeln. Man wählt
sich die gewünschten Filme aus, die DVDs werden per Post
übermittelt, man schaut sich die bestellten Filme an und
kann sie einfach per Freiumschlag an den Dienstleister zurückschicken.
Galt die Compact-Disc (CD - als Vorreiter der DVD) Anfang der
1990er Jahre noch als Revolution in der Datenspeicherung, wurde
sie von der DVD Ende der 1990er Jahre überholt. Mehr auf
Druck der Filmindustrie, einigte man sich 1995 auf einen gemeinsamen
Standard; die DVD war geboren. Galt sie zunächst nur als
reines Speichermedium für Videodaten (Digital Video Disc),
erweiterte man den Standard auch für die reine Datenspeicherung,
die "Digital Versatile Disc" war geboren. Heute gilt
DVD als eigenständiger Begriff, die drei Buchstaben haben
keine wirkliche Bedeutung mehr.
1996 kamen die ersten Abspielgeräte für DVD-Datenträger
in den Handel, im Jahre 1999 der erste DVD-Brenner zum Preis von
über 2.500 DM.
Glaubt man den Wikipedia-Einträgen, so stieg die Anzahl
der verkauften DVDs von 2.1 Millionen im Jahre 1999, auf 106 Millionen
im Jahre 2009. Seit 2007 ist die so genannte Blu-ray Disc als
Nachfolger für die DVD im Gespräche; im Jahre 2009 wurden
davon bereits 6,2 Millionen Scheiben in Umlauf gebracht. Bei der
Blu ray Disc sind die Daten noch enger auf der Datenscheibe geschrieben
als auf der DVD.
Die DVD gibt es in zahlreichen Varianten, die als DVD-Formate
bezeichnet werden:
Spezielle DVD-Formate für bestimmte Verwendungszwecke: DVD-Video,
DVD-Audio, DVD-ROM und Hybrid-DVD
Beschreibbare DVD-Formate: DVD-RAM, DVD?R, DVD+R, DVD?RW, DVD+RW,
DVD?R DL, DVD+R DL
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